Mittwoch, 10. Juli 2013
Blockwoche Papier Tag 3
Werkstatt
Am Nachmittag stellt uns Kathrin an mehreren Posten verschiedene Techniken vor. Wir haben nun viel Zeit diese auszuprobieren, Muster herzustellen und später auch vertieft zu experimentieren. So gut...
Eigenes Papier herstellen
Eine Hälfte des Drachenpapiers mit Kleister bepinseln und mit Papierstücken einer anderenFarbe belegen. Auf die andere Hälfte ebenfalls Kleister auftragen und den Boden zusammenfalten.
Mit einer Walze vorsichtig gut andrücken...
...und trocknen lassen. Dieses kann nun im trockenen Zustand zwischen zwei Tüchern gebügelt werden und fertig ist das ganz individuelle Papier.
Variante: Backtrennpapier verwenden, dann aber etwas Leim dem Kleister beigeben.
Seidenpapierkugeln
Diese kleine Kugeln können zum Beispiel zu einer Lichterkette weiterverarbeitet werden.
Die kleinen Wasserballone mit Hilfe einer Pumpe aufblasen. Das Seidenpapier in kleine Schnipsel reissen. Wenig Kleister bereitstellen.
Kleister und Papierstücke lagenweise auftragen, ca. 3-4 Schichten.
Dann trocknen lassen. Gut sichtbar auch nach mehrmaligem Waschen: Seidenpapier färbt ab! (Nicht alle, aber dieses bestimmt).
Trocknen lassen und den Ballon entfernen.
Papiermaché
Maché von franz. macher = kauen
Farbige Servietten in Wasser aufweichen...
...und mit dem Stabmixer zerkleinern.
Die Masse (Pulpe) absieben. Einfach geht das mit Hilfe von Vorhangstoff oder Fliegennetzstoff.
Diese Pulpe nun in eine Form geben und sehr gründlich anpressen. ( Saugfähige Unterlage, hier eine Filzmatte und eine -nicht klebende - Windeleinlage).
Verschiedene Farben können übereinander verarbeitet werden, aber dazu muss der Brei noch nass sein.
Mit Hilfe einer Siebes könnte mit dieser Pulpe auch Papier hergestellt - geschöpft werden.
Papier bemalen
Feines Japanpapier (Batikpapier) wird mit Seidenfarbe bemalt. Auf dem unbehandtem Papier verläuft die Farbe und ergibt ein weiches Muster.
Zusammengefaltet können die Kanten bemalt werden, je nach Faltart ergeben sich batikartige Muster.
Blockwoche Papier Tag 3
Nach einer Gewitternacht ist es etwas kühler heute Morgen im Kurslokal, ideal also um den Tag mit einer Denkaufgabe zu starten.
Wir bekommen ein A5 Papier und eine Schere und müssen dieses Objekt nachzuschneiden. Nur anschauen, nicht berühren. Einige Köpfe beginnen schon fast zu rauchen, aber es ist tatsächlich machbar. Die Lösung sei hier nicht verraten!
Tagesthema: Kleister und Leim
Ein grosser Teil beim Arbeiten mit Papier ist das Zusammenfügen und Befestigen des Papiers. Welcher Leim oder welcher Kleber hat welche Eigenschaften und welcher eigenet sich für welche Arbeit und welches Material, das sind wichtige und immerwiederkehrende Fragen. Ausprobieren, testen und Erfahrungen sammeln gehören dazu.
Kleister:
Heute wird vor allem Tapetenkleister verwendet, dieser ist sehr lange haltbar und hinterlässt keine Flecken auf dem Papier. Kleister wird zum aufziehen von Papier auf Karton, zum Überzeihen und Ausfüttern vpn Schachteln und Mappen verwendet.
Weissleim:
Wird verwendet für die Verbindung von Karton und das Überzeihen mit Leinwand. Dünn aufgetragen, zeiht rasch ein und klebt gut, hinterlässt jedoch bei unsauberem Arbeiten Flecken. Nach Möglichkeit lösungsmittelfreien Leim verwenden.
Weissleim-Kleistermischung:
Diese Kombination hat gewisse Vorteilebei grossflächigem Arbeiten. Starke Papiere haften besser und können trotzdem in die richtige Position geschoben werden. Das Verhältnis der Mischung kann selbst bestimmt werden, ideal ist jedoch 1 Teil Kleister - 1 Teil Kunstharzleim.
Sprühleim:
Für nicht permanente Befestigungen z. B. Entwürfe oder grafische Arbeiten eignet sich Sprühleim.
Buchbinderleim:
Der beste und auch teuerste Leim.
Papier - Mustermappe
Wir werden heute eine Mustermappe verschiederner Papiere anfertigen.
Karton dienen als Deckel und Rücken, gleichzeitig auch als Muster
Mit diesem Papier aus Korea wird nun der Deckel kaschiert, d.h. eingefasst.
Dazu wird das Papier ca. 1 cm grösser als der Karton zugeschnitten...
...und der Karton mit Tapetenkleister bestrichen.
Auf der Rückseite den Rand schön einschlagen und ebenfalls kleben.
Um eine schöne gerade Kante zu erhalten, streicht man mit dem Falzbeil leicht über die Ränder um sie zu glätten.
Immer muss auch die Rückseite beklebt werden um ein Wölben des Kartons zu verhindern. Dieses papier wird etwa 1 mm kleiner als der Karton geschnitten und aufgekleistert.
Eine Auswahl an verschiedenen Papieren wird nun zugeschnitten und alle Teile mit der Lochzange oder einem Stanzer gelocht.
Speziell spannend und sehr effizient ist die Herstellung der Schnur: Ein langes Stück Papier (hier Krepp) wird im Futter einer Bohrmaschine geklemmt.
Das andere Ende wird fixiert und die Bohrmaschine gestartet.
Innert Sekunden entsteht eine stabile, gleichmaässige und starke Schnur.
Die einzelnen Blätter können nun noch mit Name und Verwendung oder Eigenschaften beschriftet und auch jederzeit erweitert werden. Mit etwas Fleiss und Sammeleifer kann so eine tolles Nachschlagewerk entstehen.
Wir bekommen ein A5 Papier und eine Schere und müssen dieses Objekt nachzuschneiden. Nur anschauen, nicht berühren. Einige Köpfe beginnen schon fast zu rauchen, aber es ist tatsächlich machbar. Die Lösung sei hier nicht verraten!
Tagesthema: Kleister und Leim
Ein grosser Teil beim Arbeiten mit Papier ist das Zusammenfügen und Befestigen des Papiers. Welcher Leim oder welcher Kleber hat welche Eigenschaften und welcher eigenet sich für welche Arbeit und welches Material, das sind wichtige und immerwiederkehrende Fragen. Ausprobieren, testen und Erfahrungen sammeln gehören dazu.
Kleister:
Heute wird vor allem Tapetenkleister verwendet, dieser ist sehr lange haltbar und hinterlässt keine Flecken auf dem Papier. Kleister wird zum aufziehen von Papier auf Karton, zum Überzeihen und Ausfüttern vpn Schachteln und Mappen verwendet.
Weissleim:
Wird verwendet für die Verbindung von Karton und das Überzeihen mit Leinwand. Dünn aufgetragen, zeiht rasch ein und klebt gut, hinterlässt jedoch bei unsauberem Arbeiten Flecken. Nach Möglichkeit lösungsmittelfreien Leim verwenden.
Weissleim-Kleistermischung:
Diese Kombination hat gewisse Vorteilebei grossflächigem Arbeiten. Starke Papiere haften besser und können trotzdem in die richtige Position geschoben werden. Das Verhältnis der Mischung kann selbst bestimmt werden, ideal ist jedoch 1 Teil Kleister - 1 Teil Kunstharzleim.
Sprühleim:
Für nicht permanente Befestigungen z. B. Entwürfe oder grafische Arbeiten eignet sich Sprühleim.
Buchbinderleim:
Der beste und auch teuerste Leim.
Papier - Mustermappe
Wir werden heute eine Mustermappe verschiederner Papiere anfertigen.
Karton dienen als Deckel und Rücken, gleichzeitig auch als Muster
Mit diesem Papier aus Korea wird nun der Deckel kaschiert, d.h. eingefasst.
Dazu wird das Papier ca. 1 cm grösser als der Karton zugeschnitten...
...und der Karton mit Tapetenkleister bestrichen.
Auf der Rückseite den Rand schön einschlagen und ebenfalls kleben.
Um eine schöne gerade Kante zu erhalten, streicht man mit dem Falzbeil leicht über die Ränder um sie zu glätten.
Immer muss auch die Rückseite beklebt werden um ein Wölben des Kartons zu verhindern. Dieses papier wird etwa 1 mm kleiner als der Karton geschnitten und aufgekleistert.
Eine Auswahl an verschiedenen Papieren wird nun zugeschnitten und alle Teile mit der Lochzange oder einem Stanzer gelocht.
Speziell spannend und sehr effizient ist die Herstellung der Schnur: Ein langes Stück Papier (hier Krepp) wird im Futter einer Bohrmaschine geklemmt.
Das andere Ende wird fixiert und die Bohrmaschine gestartet.
Innert Sekunden entsteht eine stabile, gleichmaässige und starke Schnur.
Die einzelnen Blätter können nun noch mit Name und Verwendung oder Eigenschaften beschriftet und auch jederzeit erweitert werden. Mit etwas Fleiss und Sammeleifer kann so eine tolles Nachschlagewerk entstehen.
Dienstag, 9. Juli 2013
Blockwoche Papier Tag 2
Grundtechniken sind das Thema des heutigen Tages. Es geht ums Kennenlernen der Werkzeuge und Hilfsmittel und deren Anwendung. Auch die "Sprache" der Papierarbeit soll erlernt werden.
Wir starten mit einem kleinen Wettbewerb: wer kennt diese Papiere?
Es liegen hier 16 verschiedene Papiere und dies sind nur die gebräuchlichsten.
So eine Vielfalt und Fülle!
Faltmappe
Anhand dieses Planes stellen wir unsere eigene Mappe her.
Als erstes muss also dieser Plan gelesen und umgesetzt werden. Das heisst:
Auf dem Karton die Masse übertragen und mit dem Cutter ausschneiden.
- Für gerade Schnitte Messer und nicht die Schere benutzen. Mit der Schere kann keine ganz genaue Linie geschnitten werden
- Als Unterlage eignet sich ein Schneidmatte besser als ein Karton
- Das Lineal sollte aus Metall sein oder Matallkanten aufweisen, so bleibt die Kante beim Scjneiden intakt. Matalllineale haben eine Gummiunterseite, so lässt es sich besserauf der Unterlage fixieren.
Der Cutter oder Japanmesser soll eine intakte Klinge aufweisen. Regel: Je feiner das Papier, umso flacher wird das Messer zum Schneiden geführt. Lange Schnitte senkrecht ausführen, die Bewegungsfreiheit ist grösser.
Zum Falzen wird passenderweise ein Falzbein benutzt. Es besteht aus Kunststoff oder Horn.
Als Unterlage eignet sich hier ein Karton besser, da er weicher ist.
Falzen
Eine weitere Übung zum Falzen ist die folgende.
Die Vorlage wird mit Hilfe einer Stecknadel auf ein weisses Blatt Papier übertragen. (Keinen Bleistift verwenden, die Striche lassen sich nicht mehr entfernen) Alle Berührungspunkte am Rand werden markiert und die Vorlage ist als Lochmuster im Papier erkennbar.
Nun werden gemäss Vorlage gefalzt oder geritzt.
Falz ist die Talfalte
Ritze ist die Bergfalte
Geritzt wird mit dem Cutter. Dabei wird nur ganz leicht über das Papier gefahren und nur die obersten Fasern verletzt. Dies ergibt eine sehr scharfe Kante.
Dann wird das Ganze noch gefaltet, eine etwas knifflige Angelegenheit!
Aber so einfach es ist, das Licht-Schattenspiel ist schon sehr eindrücklich.
Falten - Gegenfalten
Als nächste Aufgabe üben wir das Falten und Gegenfalten.
Wir bekommen einen langen Papierstreifen, den wir möglichst gleichmässig zusammenfalten sollen.
Es ist übrigens nicht möglich, von Hand die Falten exakt gleich gross zu machen. Beruhigt mich doch.
Nun werden alle Ecken einzeln umgeknickt...
...und danach wieder auf die andere Seite gefalzt.
Nun kann diese Manchette weiter bearbeitet werden, weitere Einschnitte angebracht oder in der Mitte zusammengeführt werden. Und es kann fast jedes beliebige Papier verwendet werden und so ganz unterschiedliche Wirkungen erzeugen.
Wir starten mit einem kleinen Wettbewerb: wer kennt diese Papiere?
Es liegen hier 16 verschiedene Papiere und dies sind nur die gebräuchlichsten.
So eine Vielfalt und Fülle!
Faltmappe
Anhand dieses Planes stellen wir unsere eigene Mappe her.
Als erstes muss also dieser Plan gelesen und umgesetzt werden. Das heisst:
Auf dem Karton die Masse übertragen und mit dem Cutter ausschneiden.
- Für gerade Schnitte Messer und nicht die Schere benutzen. Mit der Schere kann keine ganz genaue Linie geschnitten werden
- Als Unterlage eignet sich ein Schneidmatte besser als ein Karton
- Das Lineal sollte aus Metall sein oder Matallkanten aufweisen, so bleibt die Kante beim Scjneiden intakt. Matalllineale haben eine Gummiunterseite, so lässt es sich besserauf der Unterlage fixieren.
Der Cutter oder Japanmesser soll eine intakte Klinge aufweisen. Regel: Je feiner das Papier, umso flacher wird das Messer zum Schneiden geführt. Lange Schnitte senkrecht ausführen, die Bewegungsfreiheit ist grösser.
Zum Falzen wird passenderweise ein Falzbein benutzt. Es besteht aus Kunststoff oder Horn.
Als Unterlage eignet sich hier ein Karton besser, da er weicher ist.
Falzen
Eine weitere Übung zum Falzen ist die folgende.
Die Vorlage wird mit Hilfe einer Stecknadel auf ein weisses Blatt Papier übertragen. (Keinen Bleistift verwenden, die Striche lassen sich nicht mehr entfernen) Alle Berührungspunkte am Rand werden markiert und die Vorlage ist als Lochmuster im Papier erkennbar.
Nun werden gemäss Vorlage gefalzt oder geritzt.
Falz ist die Talfalte
Ritze ist die Bergfalte
Geritzt wird mit dem Cutter. Dabei wird nur ganz leicht über das Papier gefahren und nur die obersten Fasern verletzt. Dies ergibt eine sehr scharfe Kante.
Dann wird das Ganze noch gefaltet, eine etwas knifflige Angelegenheit!
Aber so einfach es ist, das Licht-Schattenspiel ist schon sehr eindrücklich.
Falten - Gegenfalten
Als nächste Aufgabe üben wir das Falten und Gegenfalten.
Wir bekommen einen langen Papierstreifen, den wir möglichst gleichmässig zusammenfalten sollen.
Es ist übrigens nicht möglich, von Hand die Falten exakt gleich gross zu machen. Beruhigt mich doch.
Nun werden alle Ecken einzeln umgeknickt...
...und danach wieder auf die andere Seite gefalzt.
Nun kann diese Manchette weiter bearbeitet werden, weitere Einschnitte angebracht oder in der Mitte zusammengeführt werden. Und es kann fast jedes beliebige Papier verwendet werden und so ganz unterschiedliche Wirkungen erzeugen.
Montag, 8. Juli 2013
Blockwoche Papier Tag 1
Auf diese Tage habe ich mich schon lange gefreut - eine ganze Woche arbeiten mit Papier!
Ich bin sehr gespannt was mich erwartet.
Kathrin Biffi wird uns anleiten und begleiten. Papier begleitet sie schon ihr Leben lang, die gibt Kurse und Weiterbildungen und arbeitet auch als freischaffende Künstlerin.
www.kathrinbiffi.ch
Bei sommerlichen Temperaturen hoch über den Dächern von Luzern starten wir mit der Aufgabe, drei verschiedene Papiere mit den Händen zu bearbeiten. Wichtig sind Intuition, aus dem Bauch heraus arbeiten, mit allen Sinnen. (fühlen, spüren, hören usw.)
Bereits hier können verschiedene Techniken wie knüllen, falten, drehen angewandt werden. Jedes Papier hat unterschiedliche Eigenschaften, die gezielt genutzt werden können.
Die nächste Aufgebe lösen wir als Gruppe. Wir erhalten viel unbedrucktes Zeitungspapier und Abdeckband, daraus soll ein Hut entstehen.
Zuerst machen wir das Grundgerüst
Dann wird das Papier zu breiten Streifen gefaltet.
Diese werden nun um den Rand herum drapiert.
Fast wie an einer Modeschau!
Projektarbeit
Das Thema an dem wir diese Woche immer wieder arbeiten werden ist: Gross
Als Material dient wiederum das Zeitungspapier und Abdeckband zum befestigen. Später kann auch noch Kleister bezw. Leim verwendet werden, vor allem zum Verdecken des Klebebandes.
Ich habe mir diese beiden Ideen aufgezeichnet. Ich habe zuerst die untere Variante genauer ausprobiert. Hier ist das Problem wie ich die einzelnen Blütenbläter zusammenfügen kann und wie ich sie stabil genug formen soll.
Bei dieser Stabilitätssuche bin ich dann hängen geblieben.
Ich wollte aus gefaltetem Papier einen festen Rand formen.
Dann habe ich dieses Band aufgerollt und irgendwie hat mir das gefallen.
Und so habe ich die Stunden mit falten und rollen verbracht ohne genau zu wissen, was daraus entstehen wird. Die Vorgabe gross ist auf jeden Fall noch gar nicht erfüllt.
Wahrscheinlich wird es schon etwas florales geben, vielleicht ein grosses Blatt. Es wird sich zeigen.
Kulturgeschichte des Papiers
Vorläufer des Papiers: Felsmalereien, Tontafeln, Stein, Holz oder Metall, Pergament, Papyrus
Um 150 Erfindung des Papiers in China (Maulbeerzweige)
844 Papiergeld in China
10 Jh. Papierherstellung in Ägypten
1433 Buchdruck durch Gutenberg
1440 Papierherstellung in der Schweiz
1799 Erste Papiermaschine
Papier war seit jeher Grundlage für Bildung und Reichtum eines Landes. Länder ohne Bäume bezw ohne Papier konnten weder ihre Geschichte niederschreiben noch Papiergeld herstellen. Dies hat sich erst mit dem Einsatz des Computers geändert.
Kathrin zeigt uns eine Auswahl verschiedener Papiere und die Rohstoffe aus denen sie bestehen. Zellulose natürlich, aber auch verschiedene Pflanzen, die - gekocht und gepresst - zuhause mit ein wenig Übung selbst hergestellt werden können.
Auf diesem Bild unter anderem: Lauch, Champignons, Rüebli, Spargelschalen, Brennessel
Dies war sehr spannend, bis jetzt kannte ich nur die Herstellung via Faserbrei und viel Wasser und viel Aufwand. Diese Papiere sind wunderschön, filigran und farbig und einzigartig. Das werde ich wohl mal ausprobieren.
Ich bin sehr gespannt was mich erwartet.
Kathrin Biffi wird uns anleiten und begleiten. Papier begleitet sie schon ihr Leben lang, die gibt Kurse und Weiterbildungen und arbeitet auch als freischaffende Künstlerin.
www.kathrinbiffi.ch
Bei sommerlichen Temperaturen hoch über den Dächern von Luzern starten wir mit der Aufgabe, drei verschiedene Papiere mit den Händen zu bearbeiten. Wichtig sind Intuition, aus dem Bauch heraus arbeiten, mit allen Sinnen. (fühlen, spüren, hören usw.)
Bereits hier können verschiedene Techniken wie knüllen, falten, drehen angewandt werden. Jedes Papier hat unterschiedliche Eigenschaften, die gezielt genutzt werden können.
Die nächste Aufgebe lösen wir als Gruppe. Wir erhalten viel unbedrucktes Zeitungspapier und Abdeckband, daraus soll ein Hut entstehen.
Zuerst machen wir das Grundgerüst
Diese werden nun um den Rand herum drapiert.
Fast wie an einer Modeschau!
Projektarbeit
Das Thema an dem wir diese Woche immer wieder arbeiten werden ist: Gross
Als Material dient wiederum das Zeitungspapier und Abdeckband zum befestigen. Später kann auch noch Kleister bezw. Leim verwendet werden, vor allem zum Verdecken des Klebebandes.
Ich habe mir diese beiden Ideen aufgezeichnet. Ich habe zuerst die untere Variante genauer ausprobiert. Hier ist das Problem wie ich die einzelnen Blütenbläter zusammenfügen kann und wie ich sie stabil genug formen soll.
Bei dieser Stabilitätssuche bin ich dann hängen geblieben.
Ich wollte aus gefaltetem Papier einen festen Rand formen.
Und so habe ich die Stunden mit falten und rollen verbracht ohne genau zu wissen, was daraus entstehen wird. Die Vorgabe gross ist auf jeden Fall noch gar nicht erfüllt.
Wahrscheinlich wird es schon etwas florales geben, vielleicht ein grosses Blatt. Es wird sich zeigen.
Kulturgeschichte des Papiers
Vorläufer des Papiers: Felsmalereien, Tontafeln, Stein, Holz oder Metall, Pergament, Papyrus
Um 150 Erfindung des Papiers in China (Maulbeerzweige)
844 Papiergeld in China
10 Jh. Papierherstellung in Ägypten
1433 Buchdruck durch Gutenberg
1440 Papierherstellung in der Schweiz
1799 Erste Papiermaschine
Papier war seit jeher Grundlage für Bildung und Reichtum eines Landes. Länder ohne Bäume bezw ohne Papier konnten weder ihre Geschichte niederschreiben noch Papiergeld herstellen. Dies hat sich erst mit dem Einsatz des Computers geändert.
Kathrin zeigt uns eine Auswahl verschiedener Papiere und die Rohstoffe aus denen sie bestehen. Zellulose natürlich, aber auch verschiedene Pflanzen, die - gekocht und gepresst - zuhause mit ein wenig Übung selbst hergestellt werden können.
Dies war sehr spannend, bis jetzt kannte ich nur die Herstellung via Faserbrei und viel Wasser und viel Aufwand. Diese Papiere sind wunderschön, filigran und farbig und einzigartig. Das werde ich wohl mal ausprobieren.
Sonntag, 7. Juli 2013
Modul Stein Tag 4
Heute geht es weiter mit der Formfindung. Ich will die Kanten abrunden und so die Grundform fertigstellen.
Dazu gehört auch, nun alle "geschnittenen" Flächen zu öffnen, also zu bearbeiten um sie so in die Form zu integrieren.
Das sieht dann so aus und ich kann nun richtig an der Form arbeiten.
ich zeichne die Linien ein und beginne, die Kanten sorgfältig zu sichern. Dazu benuze ich anstelle des Spitzeisens ein Flacheisen. So kann ich genauer arbeiten und die Oberfläche wird etwas glatter.
Naja, obwohl der Stein sehr hart ist und stabil scheint, ist halt doch schnell ein Missgeschick passiert.
Nur ein Schlag zu weit aussen, und schon ist ein ganzes Stück Stein weg, wo es eigentlich nicht sollte. Zum Glück ist es nicht sehr gross und ich werde es hoffentlich noch anpassen können.
Auch heute gibt es wieder eine "Skizzieraufgabe", dieses Mal mit Ton. Wir bekommen eine handvoll Tonstücke, die wir dann Stück für Stück so aufeinanderlegen, bis sie unsere Figur wiedergeben. Zusammenkneten und glattstreichen sind nicht erwünscht.
Dann bekommen wir ein grösseres Stück Ton, daraus formen wir mit geschlossenen Augen die Figur nach.
Spannende Resultate sind hier entstanden.
Am Ende des Tages sind doch schon grosse Fortschritte sichtbar. Bis jetzt bin ich zufrieden und ich freue mich aufs Weiterarbeiten nach den Ferien.
Dazu gehört auch, nun alle "geschnittenen" Flächen zu öffnen, also zu bearbeiten um sie so in die Form zu integrieren.
Das sieht dann so aus und ich kann nun richtig an der Form arbeiten.
ich zeichne die Linien ein und beginne, die Kanten sorgfältig zu sichern. Dazu benuze ich anstelle des Spitzeisens ein Flacheisen. So kann ich genauer arbeiten und die Oberfläche wird etwas glatter.
Naja, obwohl der Stein sehr hart ist und stabil scheint, ist halt doch schnell ein Missgeschick passiert.
Nur ein Schlag zu weit aussen, und schon ist ein ganzes Stück Stein weg, wo es eigentlich nicht sollte. Zum Glück ist es nicht sehr gross und ich werde es hoffentlich noch anpassen können.
Auch heute gibt es wieder eine "Skizzieraufgabe", dieses Mal mit Ton. Wir bekommen eine handvoll Tonstücke, die wir dann Stück für Stück so aufeinanderlegen, bis sie unsere Figur wiedergeben. Zusammenkneten und glattstreichen sind nicht erwünscht.
Dann bekommen wir ein grösseres Stück Ton, daraus formen wir mit geschlossenen Augen die Figur nach.
Spannende Resultate sind hier entstanden.
Am Ende des Tages sind doch schon grosse Fortschritte sichtbar. Bis jetzt bin ich zufrieden und ich freue mich aufs Weiterarbeiten nach den Ferien.
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